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Alles Gute kommt von oben? -
Pulverfass Rhein-Main-Gebiet
   
 

Über 80 Prozent aller Flugzeugabstürze ereignen sich direkt nach dem Start oder kurz vor der Landung. Nach einer Lufthansa Studie endet jeder 957.000. Flug mit einem Totalverlust in Flughafennähe. Statistisch gesehen ist die Region rings um den Frankfurter Flughafen also besonders gefährdet.

 Foto: www.ig-oekoflughafen.de

   
 

Nach einer Flughafenerweiterung würden startende und landende Flugzeuge wie Damokles-Schwerter über Hochhaussiedlungen und Chemiewerke schweben - und das in fast greifbarer Höhe!

   
 

Das Thema Absturzrisiko wird in Frankfurt gerne verdrängt. Dabei ist die Gefahr, dass beim Anflug auf die im Nordwesten geplante Landebahn eine Maschine in die Chemieanlagen des nahen Ticona-Werks stürzen könnte, ganz real.
In nur 50 Metern Höhe würden die Flugzeuge die Ticona-Anlagen überfliegen - genauso hoch wie jetzt deren Schornsteine sind. Der Flughafen, bislang
3,5 Kilometer von der Chemiefabrik entfernt, würde nach dem Ausbau bis auf 400 Meter an die Ticona-Hallen heranrücken. Ein Absturz hätte fatale Folgen!

 Grafik: www.ig-oekoflughafen.de

   
  Das Kelsterbacher Chemieunternehmen könnte somit zur Trumpfkarte gegen die Erweiterung des Frankfurter Flughafens werden. Die Ausbaugegner sehen im Chemiebetrieb beste Chancen zur Verhinderung der neuen Landebahn.
   
  Ticona ist aber nicht der einzige Fall, der den Flughafen-Anrainern Sorge bereitet. Auch das DEA-Tanklager oder der ICE-Bahnhof müssen in die Kalkulation der Absturzfolgen einbezogen werden.
   
  Die Flughafen(ausbau)betreiber indes bewerten die genannten Szenarien als reine Panikmache und halten die Risikowerte eines Absturzes für akzeptabel. Die reale Gefahr, das Rhein-Main-Gebiet könne zu einem Pulverfass werden, wird von den Airport-Herren verharmlost.
   
  Der Slogan „Jobmaschine Flughafen“ wird nach wie vor gerne als Ausbau-Argument angeführt. Doch kaum jemand vertraut mehr auf diese Marketing-Phrase. Die wirtschaftliche Legitimation der geplanten Nordwest-Landebahn entpuppt sich, besonders im Fall Ticona, als Schein-Argument.
Viele Bewohner und Arbeitnehmer fürchten, dass das Chemieunternehmen dem Flughafen weichen muss. Der Verlust von 1.000 Arbeitsplätzen wäre somit das Ergebnis der „Jobmaschine Airport“.
   
  Auch der Ausbau des ehemaligen Caltex-Geländes in Raunheim zum Gewerbegebiet würde durch die geplante Nordwest-Landebahn unmöglich werden. Das Sicherheitsrisiko eines Flugzeugabsturzes in Flughafennähe würde sich wirtschaftlich deutlich bemerkbar machen.
   
  Die Flughafen(ausbau)betreiber nehmen eine Entwicklung des Rhein-Main-Gebiets zum Pulverfass auf Kosten der Sicherheit und der Arbeitsplätze in Kauf!
Bleibt nur zu hoffen, dass der fromme Spruch „Alles Gute kommt von oben“ sich nicht als böses Omen erweist.
   
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